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Die Entstehung des Otto Prutscher Archivs

(erarbeitet von Hermi Schedlmayer)

 

Otto Prutscher, der zu den Hauptvertretern der Wiener Moderne und des Jugendstils gehörte, war ein vielbeschäftigter Architekt und führender Kunstgewerbetreibender. Seine Ausbildung absolvierte er an der damaligen Kunstgewerbeschule des k.k. Österr. Museums für Kunst und Industrie, wo er 1909 als Leiter des offenen Entwurfszeichensaals eine Professur erhielt. Prutscher lehrte bis zu seiner Zwangspensionierung 1939 und nach seiner Wiedereinstellung von 1945 bis 1946 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (vormals Kunstgewerbeschule). 

 

Im Jahr 1997 richtete die Hochschule (heute Universität) für angewandte Kunst Wien die Ausstellung “Otto Prutscher, 1880 - 1949. Architektur, Interieur, Design” aus. Hermi und Fritz Schedlmayer wurden dadurch und durch den Umstand, dass sie in einem von Otto Prutscher entworfenen Haus wohnten, dazu angeregt, Informationen zu den von diesem Künstler geplanten und verwirklichten Werken zu sammeln.

 

In beinahe 20 Jahren entstand mit wachsender Faszination für den Architekten und Künstler eine Datenbank mit etwa 6.000 Datensätzen und knapp 7.000 Bildern sowie rund 1.300 Verweisen auf Literatur, welche Mitte 2016 zur Förderung weiterer Forschung von Hermi Schedlmayer zur Verfügung gestellt wurde.

 

Die Datenbank zum Otto Prutscher Archiv ist in den Räumen des Instituts Kunstsammlung und Archiv, der Universität für angewandte Kunst Wien einsehbar.

 

 

 

Prutscher-11445-FW-12Otto Prutscher, Teeservice, s/w Foto, Inv.Nr. 11.445/FW/12
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