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SchaukastenFlorian Pfaffenberger, Schaukasten, 2018.

Nach dem Vorbild von internationalen Universitätsgalerien und -sammlungen hat die Universität für angewandte Kunst Wien seit den 1960er Jahren eine „Schulsammlung“ aufgebaut, die sich entlang der Geschichte der k.k. Kunstgewerbeschule entwickelte. Auf Initiative des ehemaligen Rektors Oswald Oberhuber tritt sie seit den 1980er Jahren aktiv durch Ankäufe als Kunst- und Designsammlung in Erscheinung.

Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt bei Künstler_innen der Wiener Werkstätte und des Jugendstil, die an der Ausrichtung der Kunstgewerbeschule mitgewirkt haben. Dabei lag das Augenmerk auch auf unterschätzten und weniger bekannten Positionen.

 

Geprägt durch wichtige Schenkungen und Nachlässe verfügt die Kunst- und Designsammlung über Objekte mit Schwerpunkten u.a. zu Friedrich Berzeviczy-Pallavicini, Friedl Dicker-Brandeis, Josef Hoff mann, Gertrud Höchsmann, Anton Kolig, Bertold Löffler, Elly Niebuhr, Otto Niedermoser, Franz Schuster, Margarete Schütte-Lihotzky, der Wiener Schule des Kinetismus und Emmy Zweybrück.

 

Die Werke der Sammlung werden in zahlreichen Ausstellungen im Heiligenkreuzer Hof sowie in Kooperationen mit österreichischen und internationalen Ausstellungshäusern und als Leihgaben regelmäßig präsentiert. Zudem werden im Dialog mit zeitgenössischen Künstler_innen, Lehrenden und Studierenden der Universität immer wieder neue Blickwinkel auf die Sammlung eröffnet.

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